Murg_Forbach_Hubert_laufer.jpg

07.02.2018: Abschlussveranstaltung in Hannover

Bei der Abschlussveranstaltung des Projektes zur "Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland" stellten die Projektpartner Ihre Ergebnisse vor. Neben Frau Prof. Beate Jessel nahm auch Herr Olaf Lies, Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz im Land Niedersachen an der Veranstaltung teil. Etwa 70 Personen aus den Bereichen Naturschutz, Verwaltung, Forstwirtschaft, Rohstoffindustrie, Politik und Wissenschaft nahmen an der Veranstaltung teil.Wir bedanken uns bei dem Institut für Landschaftsplanung der Leibniz Universität Hannover für die Bereitstellung der Räumlichkeiten in der Herrenhäuser Strasse. (Bild v.l.n.r. Dr. Holger Buschmann, Prof.Dr. Beate Jessel, Tom Kutter; Foto Mareike Sonnenschein)

20.12.2017: Schafbeweidung im Holzhauser Mark

In der letzten Umsetzungsphase im Gelbbauchunken-Projekt wurden im Nördlichen Weserbergland, am Oberrhein und in Nordrhein-Westfalen noch einmal zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Im Nördlichen Weserbergland kamen auch erstmalig für einige Tage Schafe zu Einsatz um eine für Amphibien freigestellte Grube offen zu halten (Bild: Bruno Scheel).

12.09.2017: GBU-Projekt im Film zum 25.Jubiläum des Landschaftsplanes Porta Westfalica

Das 25-jährige Jubiläum des Landschaftsplanes Porta Westfalica wird mit einem Filmprojekt gewürdigt. In einzelnen Kapiteln werden Akteuere und Naturschutzvorhaben vorgestellt, die im Raum Porta zur Umsetzung des Landschaftsplanes und zum Erhalt der biologischen Vielfalt beigetragen haben.

Projektmitarbeiterin Ilona Jentschke steht dem Filmteam in der Wülpker Egge Rede und Antwort.

10.09.2017: Infotafeln im Steinbruch Segelhort und in Bückeburger Aue aufgestellt (NDS)

Im "Natur-Nah-Zentrum" Schillathöhle, im Besucherbereich des Steinbruch Segelhort sowie an der "Schiefen Lanner" in der Bückeburger Aue wurden Informationstafeln installiert.

Die Tafeln geben in Kürze die Grundzüge des Gelbbauchunkenprojektes wieder und erläutern wenige Besonderheiten des jeweiligen Standortes.

Besonders bei den ehrenamtlichen Helfern, die das Aufstellen übernommen haben, möchen wir uns ganz herzlich bedanken.

06.09.2017: Neue Amphibiengewässer für die Gelbbauchunke im NSG Rahlbruch (Porta Westfalica, NRW)

Im Rahmen des NABU-Projektes „Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland“ werden im Naturschutzgebiet ‚Rahlbruch‘ bei Porta Westfalica im September 2017 Amphibiengewässer angelegt.

Die Flächen im Naturschutzgebiet ‚Rahlbruch‘ befinden sich im Eigentum des NABU sowie des Landkreises Minden-Lübbecke. In den letzten beiden Jahren fanden bereits mehrere Maßnahmen in dem Gebiet statt. Durch das Gewässerentwicklungsprojekt Weser-Werre-Else wurden seit dem Jahr 2015 Teile der Fließgewässer im Gebiet ökologisch aufgewertet. Durch den NABU wurden in 2016 Zaunreste aus Eisenbahnschwellen, Stacheldraht, Unrat, Autoreifen, fremdländische Gehölze, etc. aus dem Gebiet entfernt.

In 2017 wurde durch die Stadt Porta Westfalica eine Laubensiedlung mit Karpfenhaltung im zentralen Erlenbruch des Gebiet zurückgebaut. Die dortigen Betonteiche wurden in naturnahe Gewässer umgestaltet. Die NABU- und Kreisflächen wurden in 2017 eingezäunt und werden nun einschürig gemäht und im Nachgang beweidet. Die Anlage von weiteren Amphibiengewässern im Naturschutzgebiet runden das Vorhaben nun ab.

25.07.2017: Sekundäraue an der Schiefen Lanner funktioniert (Weserbergland)

Die Starkniederschläge im Juli 2017 haben vielerorts für Schaden gesorgt. Die vom NABU im Rahmen des Gelbbauchunken-Projektes angelegte Sekundäraue an der Schiefen Lanner (Buckebürger Aue) lief ebenfalls voll. Hier ist das allerdings gewollt, denn die periodische Überflutung schafft die für manche Amphibien wie die Gelbbauchunke nötige Dynamik. Hochwasserschutz durch eine bessere Vernetzung von Bach und Aue kann helfen, Hochwassersituationen besser zu überstehen. Viele Einzelmaßnahmen und Kompromisse sind hierfür nötig.

10 & 24.06.2017: NABU-Familienaktion im Lebensraum Steinbruch (Kleinenbremen, Porta Westfalica)

An den Samstagen, 10. und 24. Juni jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr, wird der Lebensraum Steinbruch durch den NABU erlebbar gemacht. Große und kleine Besucher lernen an diesen Tagen, dass ein stillgelegter Steinbruch keineswegs eine „Wunde in der Landschaft“ darstellt, sondern vielmehr Lebensraum für allerlei seltene Arten sein kann. Welche Tiere man dort genau zu Gesicht bekommt, können die Besucher mittels einer NABU-Steinbruch-Rallye selbst entdecken. NABU-Projektmitarbeiterin Ilona Jentschke wird den Besuchern zudem interessante Details vermitteln. Mit der kostenlosen Teilnahme an der NABU-Familien-Rallye über das Außengelände, winkt die Aussicht auf einen attraktiven Gewinn.

-

Die Ausstellung über das Projekt „Gelbbauchunke“ ist bis zum 2. Familien-Aktionstag am 24. Juni noch im Foyer des Museums zu Gast. Zu den Öffnungszeiten (Di bis So von 10 bis 17 Uhr) kann sie besichtigt werden.

Datum: Samstag, 10.06.2017 & 24.06.2017 jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr

Ort: Besucher-Bergwerk und Museum Kleinenbremen

Adresse: Rintelner Straße 396, 32457 Porta Westfalica

URL: www.bergwerk-kleinenbremen.de

-

Für Rückfragen

Ilona Jentschke, NABU-Projektmitarbeiterin, Tel.: 0177- 965 75 25, Email: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

09.06.2017: Betontümpel für die Gelbbauchunke NRW

Im Winter 2016/2017 wurden in einem der Gelbbauchunken-Projektgebiete in NRW von der Biologische Station Bonn/ Rhein-Erft e.V. fünf Betontümpel für die Gelbbauchunke eingebaut. Die künstlichen Tümpel ermöglichen eine einfache Pflege bei konstant guter Wasserhaltung und werden von den Tieren gut angenommen.

03.05.2017: Prädatorenzaun in Hessen

Verschiedene Prädatoren stehen im Verdacht, die Gelbbauchunke auf dem Speisezettel zu haben. Fotos von an Tümpeln aufgestellten Wildkameras im Weserbergland zeigen, das Waschbären und Wildschweine die für die Gelbbauchunke angelegten Kleingewässer häufig aufsuchen. Auf den Rohbodenflächen in einigen Projektgebieten sind ihre Spuren gut zu erkennen. Um nun zu testen, ob der Schutz vor möglichen Prädatoren den Gelbbauchunken hilft, wurden erste mobile Elektrozäune um Gewässerfelder angelegt. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse

BPBV-Projekt Gelbbauchunke

Herzlich willkommen auf der Homepage des Verbund-Projektes 'Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland'!

 

Das Projekt wird vom NABU Niedersachsen und neun Projektpartnern durchgeführt und im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt (BPBV) gefördert. Auf unserer Internetseite finden Sie Informationen zu den Zielen, Maßnahmen und Hintergründen des Projektes sowie aktuelle Meldungen.

 


 

Das Projekt 'Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland' wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

leben.natur.vielfalt das Bundesprogramm   Logo Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit   Bundesamt für Naturschutz