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Projektregion Kreis Bergstraße

Die Projektregion „Kreis Bergstraße" beinhaltet das Hessische Ried und Teile des Odenwaldes. In dieser Projektregion befinden sich zwei verschiedene Naturräume. Das Mittelgebirge Odenwald und die Rheinaue, welche durch Barrieren wie Bebauung entlang der Bergstraße und durch die Autobahn A5 voneinander abgetrennt sind.
 

Abb. 1: Übersichtskarte zu der Projektregion „Kreis Berstraße" mit zwei Projektgebieten in Hessen.

Abb. 1: Übersichtskarte zu der Projektregion „Kreis Berstraße" mit zwei Projektgebieten in Hessen.

Projektgebiete

Derzeit befinden sich zwei Projektgebiete in dieser Projektregion. Eines der Projektgebiete ist ein im Abbau befindlicher Granitsteinbruch (Abb. 2). In diesem Gebiet befindet sich ein Vorkommen von etwa 40 ausgewachsenen Gelbbauchunken. Das zweite Projektgebiet ist ein aufgegebener Steinbruch der Stadt Bensheim. Durch die Aufgabe des Abbaubetriebes verschlechtern sich die Lebensräume für Gelbbauchunken durch Verlandung der Gewässer und Aufwuchs an Gehölzen. Hier ist es nötig, regelmäßig einen Abbau zu simulieren, Rohbodenflächen anzulegen und neue Kleingewässer zu schaffen.

Im Verlauf des Projektes soll sich die Zahl der Projektgebiete erhöhen, da weitere Trittsteinlebensräume zur vorhandenen Projektkulisse hinzukommen.
 

Abb. 2: Unkenlebensraum im Granitsteinbruch.
Abb. 2: Unkenlebensraum im Granitsteinbruch.

Regionale Projektziele und Maßnahmen

Stärkung der vorhandenen Vorkommen durch eine Optimierung der Lebensräume. Hierdurch soll einen Expansionsdruck in den Vorkommen geschaffen werden, so dass Unken in das Umland wandern und somit neue Lebensräume besiedeln. Auch wird die Vernetzung der Vorkommen entlang der Bergstraße mit dem Ried durch Trittsteinbiotope geprüft. Erste Maßnahmen sind in den Projektgebieten bereits umgesetzt worden. So ist in dem ehemaligen Steinbruch der Stadt Bensheim Vegetation zurückgedrängt und eine Vielzahl an Kleingewässern geschaffen worden (Abb. 3).
 

Abb. 3: Neu geschaffene Unkengewässer in einem Projektgebiet. 
Abb. 3: Neu geschaffene Unkengewässer in einem Projektgebiet.
 

Ansprechpartner

NABU Hessen

Dominik Heinz

Friedenstr. 26

35578 Wetzlar

Tel.: 06441/6790426

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Link: NABU Hessen

 


 

Das Projekt 'Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland' wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

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