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Projektregion Odenwaldkreis

Die Projektregion „Odenwaldkreis" liegt inmitten des hessischen Odenwaldes (Abb. 1). Es existiert derzeit nur ein bekanntes Vorkommen von Gelbbauchunken im gesamten Kreisgebiet.

Hieraus ergibt sich die Dringlichkeit diese Amphibienart zu schützen und diesem Vorkommen zu helfen.

Ohne intensive Maßnahmen und eine Stärkung der Population wird diese Art im Odenwaldkreis aussterben.
 

Abb. 1: Übersichtskarte zu der Projektregion „Odenwaldkreis" mit einem Projektgebiet in Hessen.

Abb. 1: Übersichtskarte zu der Projektregion „Odenwaldkreis" mit einem Projektgebiet in Hessen.

Projektgebiete

Derzeit befindet sich ein Projektgebiet in dieser Projektregion. Dabei handelt es sich um einen nicht mehr im Betrieb befindlichen Steinbruch.

Durch die fortschreitende Sukzession sind hier in regelmäßigen Abständen Entfernungen von Gehölzen und das Schaffen von Kleingewässern für die Gelbbauchunke nötig (Abb. 2).
 

Aufenthaltsgewässer der Gelbbauchunke
Abb. 2: Aufenthaltsgewässer der Gelbbauchunke.

Regionale Projektziele und Maßnahmen

In dem Projektgebiet soll eine Bestandsstärkung durch die Neuanlage von temporären Kleingewässern erreicht werden (Abb. 3). Das Vorkommen soll von derzeit etwa 15 Gelbbauchunken auf über 100 Tiere anwachsen, sodass die Tiere in das Umland wandern und weitere Gebiete bevölkern. Ein Ziel ist es, dass die Art in die Gersprenz-Aue wandert und sich von dort verbreitet. Auch eine weitere Ausbreitung durch die Mümmlingaue soll erfolgen. Auf lange Sicht könnte so das Vorkommen im Odenwald mit den Vorkommen aus der Bergstraße vernetzt werden.
 

Abb. 3: Neu geschaffenes Unkengewässer im Projektgebiet mit Ton abgedichtet.
Abb. 3: Neu geschaffenes Unkengewässer im Projektgebiet mit Ton abgedichtet.
 

Ansprechpartner

Logo NABU - Landesverband HessenNABU Hessen

Dominik Heinz

Friedenstr. 26

35578 Wetzlar

Tel.: 06441/6790426

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Link: NABU Hessen

 


 

Das Projekt 'Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland' wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

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