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06.09.2017: Neue Amphibiengewässer für die Gelbbauchunke im NSG Rahlbruch (Porta Westfalica, NRW)

Im Rahmen des NABU-Projektes „Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland“ werden im Naturschutzgebiet ‚Rahlbruch‘ bei Porta Westfalica im September 2017 Amphibiengewässer angelegt.

Die Flächen im Naturschutzgebiet ‚Rahlbruch‘ befinden sich im Eigentum des NABU sowie des Landkreises Minden-Lübbecke. In den letzten beiden Jahren fanden bereits mehrere Maßnahmen in dem Gebiet statt. Durch das Gewässerentwicklungsprojekt Weser-Werre-Else wurden seit dem Jahr 2015 Teile der Fließgewässer im Gebiet ökologisch aufgewertet. Durch den NABU wurden in 2016 Zaunreste aus Eisenbahnschwellen, Stacheldraht, Unrat, Autoreifen, fremdländische Gehölze, etc. aus dem Gebiet entfernt.

In 2017 wurde durch die Stadt Porta Westfalica eine Laubensiedlung mit Karpfenhaltung im zentralen Erlenbruch des Gebiet zurückgebaut. Die dortigen Betonteiche wurden in naturnahe Gewässer umgestaltet. Die NABU- und Kreisflächen wurden in 2017 eingezäunt und werden nun einschürig gemäht und im Nachgang beweidet. Die Anlage von weiteren Amphibiengewässern im Naturschutzgebiet runden das Vorhaben nun ab.

 


 

Das Projekt 'Stärkung und Vernetzung von Gelbbauchunken-Vorkommen in Deutschland' wird im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

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